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Pizzica Pizzica

Pizzica Pizzica Die Pizzica ist ein ursprünglich therapeutischer Tanz mit mythischen Wurzeln,[1] der heute als italienischer Volkstanz der Halbinsel Salento im Süden Apuliens (Italien) von Jung und Alt getanzt wird. Der Name stammt vom italienischen Wort „pizzicare“ ab, das „stechen“ oder „beißen“ bedeutet. Der Ursprung dieses Tanzes geht auf das Ende des 14. Jahrhunderts zurück, als die Bevölkerung vom Salento auf dem Land arbeitete und in engem Kontakt mit der Natur lebte, welche auch Taranteln beherbergte. Ursprünglich galt der Tanz als Heilungsritual nach dem Biss einer Tarantel, welcher der Bevölkerung bei der Feldarbeit in den Sommermonaten drohte. Die Pizzica - Eine Reise zwischen Träumen und Hoffnungen des Salentos einer vergangenen Zeit[2] Erzählungen zufolge, eilten die lokalen Musiker zum Haus des Gebissenen und spielten auf ihren Instrumenten, die traditionellerweise Geigen, Mandolinen, Gitarren, Flöten, Harmonikas und Tamburine waren.[3] Dort musizierten sie zuerst langsam und der Gebissene, der zu diesem Zeitpunkt meist bereits unter hohem Fieber litt, begann zu tanzen. Der streng im Dialekt gesungene Text begleitet würdig den ergreifenden Rhythmus. Mit der schneller werdenden Musik werden die Schritte des Tanzenden schneller. Ziel war es, das Gift mit der Kraft der Bewegung und des Schweißes auszutreiben.[4] Meist tanzten die Familienmitglieder und Dorfbewohner zum Ausdruck ihrer Solidarität mit, bis der Gebissene auf dem Boden erschöpft zusammenbrach und hoffentlich geheilt war.[5] Im Pizzicatanz (genannt Pizzica Pizzica) findet sich der Stolz der apulischen Frauen genauso wieder, wie das Werben um sie, das Spielen der Geschlechter miteinander und der Respekt vor den Grenzen der Persönlichkeiten und Sitten. Die Pizzica ist ein Umwerbungstanz, in dem das Taschentuch ein unentbehrliches Zubehör ist womit der Partner animiert wird. Das Winken des Taschentuches belebt den Tanz, in dem die männlichen und weiblichen Rollen sehr klar ausgeprägt sind. Der Mann muss seine Kraft und Männlichkeit durch die Bewegung der oberen Gliedmaßen ausdrücken, Umarmungen vortäuschen, ohne die Dame zu berühren, die dagegen den Partner lockt und zur Umwerbung einlädt.[6] Die Pizzica ist ein Tanz, der in der Lage ist das Lebensgefühl der Menschen zu transportieren, weshalb der Tanz auch heute eine große Popularität erfährt. Diese wichtige Volkstradition wird jedes Jahr im August mit dem Fest „La Notte della Taranta“ gefeiert.[7]
24.4.15 19:55


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Das hat sich abrr gelohnt

Die Rückfahrt erfolgt auf einer anderen Strecke, via Ravallo. Die ist noch steiler und aufregender ... Ich bin ja Himalaya und Anden-Passstrassen gewohnt, aber die Damen um mich herum können es schier nicht fassen ... Als wir über die Passhöhe kommen, liegt uns ganz Neapel, der Golf und der Vesuv zu Füssen, naja, fast. Nach einem Stück Autobahn kommen wir wieder zum Treffpunkt an einer Raststätte und siedeln um in unsere angestammten Busse. Es ist 19.00 h, gegen 21.00 h sollen wir in Rom im Hotel eintreffen.
24.4.15 19:10


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